Slowenientour 05. – 15.09.2025
Am 05.09.2025 trafen sich 15 Motorradfreunde in Stadtallendorf, bereit für eine Tour voller Kurven, Pässe und Panoramen. In der Nähe von Würzburg stießen weitere zwei Motorradfreunde hinzu und vervollständigten damit die Reisegruppe.
Nach einer schönen und bereits kurvenreichen ersten Etappe durch u.a. die Rhön erwartete uns die erste Zwischenübernachtung im Haimerlhof in Wolnzach.
Die zweite Etappe führte über den malerischen Schliersee und die serpentinenreiche Tatzelwurmstraße – ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte.
Die majestätische Alpenstraße über den Großglockner war eines von vielen Highlights: Schneereste am Straßenrand, klare Bergluft und ein Panorama, das selbst erfahrene Biker ehrfürchtig machte. In Lainach wurde im Mölltalerhof erneut übernachtet, bevor sich die Gruppe teilte: Einige nahmen den klassischen Weg über den Naßfeldpass, andere wagten sich auf ein Stück der TET-Route „Via delle Vette“ – ein anspruchsvoller Offroad-Abschnitt für Abenteuerlustige.
In Bohinj angekommen, einem idyllischen Ort am gleichnamigen See, bezog die Gruppe ihr Wochenquartier im ECO Hotel. Die Unterkunft, perfekt gelegen für die kommenden Tagestouren, bot für den einzigen Schlechtwettertag eine super Alternative mit seinem angegliederten Schwimmbad inkl. zweier Rutschen, die den Kurvenentzug wet machten. Ebenso konnte beim Bowling auf der hoteleigenen Bahn etwas Ausgleich zu den täglichen Motorradkilometern geschaffen werden.
Am 4. Reisetag führte die Tagestour zum Mangart: Eine der höchsten Straßen Sloweniens, spektakulär und herausfordernd. Enge Kehren, steile Anstiege und einem wahnsinns Ausblick.
Weiter ging es über den Vrsic-Pass: Kopfsteinpflaster, Geschichte und Natur pur. Der Pass verbindet Kranjska Gora mit dem Soča-Tal und ist ein Muss für jeden Motorradfan auf Slowenien-Tour.
Ziel einer weiteren Tagestour war Ljubljana: die charmante Hauptstadt mit ihren Cafés, Drachenbrücken und dem lebendigen Flair war eine willkommene Abwechslung zur Bergwelt.
Die Tour des 8. Reisetages führte zur Burg Predjama: Eine mittelalterliche Burg, die direkt in eine Felswand gebaut wurde – ein faszinierender Kontrast.
Die Heimreise war ebenso kurven- wie abwechselungsreich geplant. Über kleine Landstraßen ging es zurück nach Österreich, vorbei am türkisblauen Wörthersee und hinauf zum Pyramidenkogel – einem Aussichtsturm mit Blick über Kärnten. Ein Abstecher ins Maltatal brachte Wasserfälle und spektakuläre Schluchten ins Spiel, ebenso die Kölnbreinsperrmauer mit ihrem Skywalk.
In Zederhaus wurde übernachtet, bevor die Gruppe über Obertauern, Rossfeld und weitere Nebenstraßen zurück nach Wolnzach fuhr. Von dort aus ging es dann am letzten Reisetag bei starkem Wind zurück in die Heimat. In Angersbach wurde im Eiscafe dann das Abschiedseis verspeist und die letzten km in Angriff genommen. Alle Teilnehmer sind gesund und wohlbehalten mit wunderbaren Eindrücken nach Hause zurück gekehrt, wofür wir sehr dankbar sind.
Diese Motorradreise war mehr als nur Kilometerfressen – sie war ein gemeinsames Erlebnis, das die Gruppe zusammengeschweißt hat. Zwischen Asphalt und Abenteuer, zwischen Gipfeln und Geschichten, wurde jeder Tag zu einem Kapitel eines unvergesslichen Erlebnisses.







